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Danke für alle Spenden!
Zu den Hintergründen:
Wussten Sie das?
- 2,5 Milliarden Menschen (40% der Weltbevölkerung) haben keine angemessene Toilette!
- Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Durchfall.
- Mangel an sauberem Trinkwasser, sanitärer Grundversorgung und an Hygiene verursachen
88% der Durchfallerkrankungen.
- 1 Mrd. Menschen müssen ihre Notdurft im Freien verrichten. An Bahnlinien, in Kanälen, etc.
- Frauen riskieren dabei, belästigt oder vergewaltigt zu werden.
- Viele Mädchen in Entwicklungsländern gehen nicht zur Schule, weil es keine getrennten WCs gibt.
(aus: Flyer des Welttoilettentags)
Ein Schlüssel zur Gesundheit
Mangelhafte hygienische Verhältnisse und verschmutztes Trinkwasser sind mit die häufigsten Krankheits- und Todesursachen. Durch ausreichend sanitäre Anlagen, verbesserte hygienische Verhältnisse und Zugang zu sauberem Trinkwasser reduzieren sich Todesfälle um bis zu 65%. (Kurt Bangert, Der Traum von einer besseren Welt, Johannis 2006)
Die Vereinten Nationen hatten das Jahr 2008 zum "Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung" ausgerufen. Doch das "Reden über das stille Örtchen" muss weitergehen. Und Handlungen müssen folgen, denn Toiletten bedeuten Würde und auch eine faire Chance zum (Über)leben.
Auch die Menschen in Kibuli, ein Armenviertel in Ugandas Hauptstadt Kampala, müssen ohne Toiletten leben. Eine Kirchengemeinde vor Ort möchte sich mit dieser Situation nicht abfinden.
Das Projekt
Das Projekt
Die Kirchengemeinde von Pastor Joshua Magezi in Kampala, Uganda, hat mit unserer Unterstützung auf ihrem Gemeindegrundstück eine Anlage mit jeweils sechs Toiletten und sechs Duschen für die Menschen in ihrem Stadtteil gebaut. Sie will in dem armen und vorwiegend moslemischen Stadtteil dadurch ein Zeichen der Hoffnung setzen, um die Lebensumstände der Menschen nachhaltig verbessern zu können. Der Bau ist inzwischen fast fertig gestellt und die Anlage soll im Spätsommer in Betrieb gehen.
Details zum Projekt
Sowohl Toiletten als auch Duschen werden über einen Wassertank versorgt, der durch städtische Leitungen gefüllt wird. Mithilfe eines Generators wird das Wasser in die erhöhten Tanks gefüllt, um den benötigten Wasserdruck zu erzielen. Die Latrinen werden je nach Auslastung alle sechs bis zwölf Monate geleert. Dies geschieht durch einen Tanklaster, der die Klärgrube auspumpt. Der Zugang zum Gebäude ist dafür gegeben.
Die Reinigung der Toiletten und die Instandhaltung des Gebäudes sollen durch den Einsatz von Gemeindegliedern gewährleistet werden und durch Erhebung einer geringen Benutzungsgebühr finanziert werden.
Das Gebäude wird großenteils von Mitgliedern der Gemeinde aufgebaut, die entstandenen Kosten sind primär für Material. Die Anlage wird tagsüber bis ca. drei Stunden nach Einbruch der Dunkelheit geöffnet sein. Da sich die Anlage auf dem Gelände der Gemeinde befindet, ist sie vor mutwilliger Zerstörung sicher.
Die Finanzierung des Projekts durch Spenden ist abgeschlossen!!!
Die Gesamtkosten für den Bau der Toilettenanlage belaufen sich auf 20.000 EUR. Diese Summe inzwischen durch viele großzügige Spenden erreicht wurde. Allen Spendern sei dafür ganz herzlich gedankt.
Wir haben die Spenden ohne Abzüge für das Toilettenprojekt weitergeleitet. Den Verwaltungsaufwand trägt die Vineyard Gemeinde München. Begleitung des Projekts durch Besuche u.a. erfolgt ehrenamtlich durch Gemeindemitglieder.
Wenn Sie mithelfen wollen, weitere Projekte in Afrika zu unterstützen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf unser Sonderkonto:
Vineyard Gemeinde München e.V.
Kto. Nr. 881 56 05
BLZ 700 205 00 (Sozialbank München)
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Rohbau 2009
Juni 2010
2011
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